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Goldener bis platinener Meisterbrief: HWK Koblenz ehrt Meister nach 50 bis 70 Jahren

Die Handwerkskammer Koblenz holt an diesem Mittwoch und Donnerstag ihre Meisterjubilare auf die Bühne: Wer 1976, 1966, 1961 oder 1956 die Meisterprüfung bestanden hat, bekommt den goldenen, diamantenen, eisernen oder platinenen Meisterbrief. Kammerpräsident Kurt Krautscheid überreicht die Urkunden an Handwerker, deren Berufsleben bis in die Nachkriegszeit zurückreicht.

Von Henrik Dallmer, Redaktion Meisterplanet: Betriebe, Aufträge, Ausbildung, Nachfolge, Regeln, Köpfe des Handwerks

Goldener bis platinener Meisterbrief: HWK Koblenz ehrt Meister nach 50 bis 70 Jahren
Grafik: Redaktion

Die Handwerkskammer Koblenz ehrt am 14. und 15. Oktober 2026 ihre Meisterjubilare. Eingeladen sind Handwerksmeister aus dem Kammerbezirk, deren Meisterprüfung 50, 60, 65 oder 70 Jahre zurückliegt, also die Prüfungsjahrgänge 1976, 1966, 1961 und 1956. Für 50 Jahre gibt es den goldenen Meisterbrief, für 60 Jahre den diamantenen, für 65 den eisernen und für 70 Jahre den platinenen. Kammerpräsident Kurt Krautscheid würdigt die Jubilare in einer Rede und überreicht die Urkunden.

Wer 1956 seine Meisterprüfung ablegte, hat seine Lehre in den Jahren nach dem Krieg begonnen und war mit Anfang 20 Meister; die Platin-Jubilare sind heute um die 90. Die Ehrung ist damit auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte des nördlichen Rheinland-Pfalz, vom Wiederaufbau über die Jahrzehnte des Wachstums bis zur Betriebsübergabe an die nächste Generation.

Die Kammer bittet aus Planungsgründen um Anmeldung; Ansprechpartnerin ist Elena Mebus in der Kammer. Den genauen Ort und das Programm teilt die Kammer den Angemeldeten mit.

Was das für Betriebe heißt

Meisterjubiläen sind das stärkste Nachwuchsargument, das ein Betrieb hat, und das billigste: Ein goldener Meisterbrief an der Wand des Besprechungsraums sagt Bewerbern mehr über Verlässlichkeit als jede Stellenanzeige. Betriebe, deren Altmeister geehrt werden, sollten das in die eigene Kommunikation nehmen, mit Foto und der Geschichte des Betriebs. Und für Jungmeister ist die Rechnung lehrreich: Die Prüfung mit 23 oder 25 ist der Beginn einer Laufbahn, die 50 Jahre tragen kann, wenn der Betrieb rechtzeitig übergeben wird.

Quelle

Laut Meisterplanet

„Die Handwerkskammer Koblenz holt an diesem Mittwoch und Donnerstag ihre Meisterjubilare auf die Bühne: Wer 1976, 1966, 1961 oder 1956 die Meisterprüfung bestanden hat, bekommt den goldenen, diamantenen, eisernen oder platinenen Meisterbrief. Kammerpräsident Kurt Krautscheid überreicht die Urkunden an Handwerker, deren Berufsleben bis in die Nachkriegszeit zurückreicht.“

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